

























Viele nehmen Investoren tatsächlich erst ab sehr hohen Summen auf. Häufig erst ab mehreren Millionen Euro. Deshalb war dieser Bereich lange Zeit vor allem vermögenden Investoren, Banken oder Institutionen vorbehalten. Heute gibt es jedoch Möglichkeiten, das Kapital vieler Anleger zu bündeln. Dabei werden kleinere Beträge von mehreren Investoren zusammengelegt und gemeinsam investiert. So entsteht ein großes Investmentvolumen, mit dem man Zugang zu denselben Fonds und Unternehmensbeteiligungen bekommen kann, in die sonst nur große Investoren investieren.
Das bedeutet: Auch gut verdienende Privatpersonen können sich an solchen Investments beteiligen – ohne selbst mehrere Millionen Euro investieren zu müssen.
Aktien sind auch Unternehmensanteile. Wenn du eine Aktie kaufst, besitzt du also einen kleinen Anteil an einem börsennotierten Unternehmen. Man spricht deshalb auch von Public Equity, weil diese Unternehmen öffentlich an der Börse gehandelt werden. Private Equity funktioniert im Grunde ähnlich. Auch hier investierst du in Unternehmensanteile. Nur dass diese Firmen noch nicht an der Börse gelistet sind.
Der Unterschied: An der Börse findet man nur einen winzigen Teil aller Unternehmen. Viele erfolgreiche Firmen bleiben lange privat oder gehen gar nicht erst an die Börse. Genau dort setzt Private Equity an. Bei Unternehmen, die bereits stark wachsen, deren größtes Wachstum aber oft noch vor ihnen liegt.
Ein ETF bildet in der Regel einfach einen Börsenindex nach. Etwa den DAX. Das bedeutet: Der ETF investiert automatisch in genau die Unternehmen, die auch im jeweiligen Index enthalten sind. Dadurch ist dein Geld breit gestreut. Gleichzeitig investierst du aber nur in Unternehmen, die bereits an der Börse gelistet sind.
Private Equity funktioniert anders. Hier investierst du in Unternehmen, die noch nicht an der Börse sind. Also in Firmen, deren größtes Wachstum oft noch vor ihnen liegt. Deshalb geht es weniger um „sicher oder unsicher“, sondern vielmehr darum, in welcher Phase eines Unternehmens du investierst. Viele Anleger nutzen deshalb eine Kombination aus beidem: ETFs für eine breite Basis und Private Equity für zusätzliches Wachstumspotenzial.
Nicht zwangsläufig. Man kann bei Private Equity zwar auch in Unternehmen investieren, die noch sehr am Anfang stehen, doch das ist eher selten der Fall. In der Praxis geht es bei den meisten Investments eher um etablierte mittelständische Unternehmen, die bereits seit Jahren am Markt sind und hohe Umsätze erzielen. Nur dass diese Firmen eben noch kein Konzernniveau erreicht haben und (noch) nicht an der Börse gelistet sind.
Weil es kein Produkt von der Stange ist. Private-Equity-Investments lassen sich nicht einfach per Klick in einer App kaufen. Es braucht Zugang zu den richtigen Fonds, ein starkes Netzwerk und eine gute Reputation, um überhaupt investieren zu können. Viele dieser Investments bewegen sich in einem sehr exklusiven Kreis, in den man oft erst nach Jahren Zugang bekommt. Genau deshalb taucht Private Equity in einem normalen Beratungsgespräch bei einer Bank oft gar nicht erst auf, obwohl große Investoren und Institutionen selbst seit Jahrzehnten in diesem Bereich investieren.
Weil Private-Equity-Investments nicht öffentlich zugänglich sind. Du findest sie nicht in einer App und auch nicht bei deiner Bank um die Ecke. Es braucht Zugang zu den richtigen Fonds, ein gutes Netzwerk und Erfahrung, um überhaupt investieren zu können.
Außerdem kommt es stark darauf an, in welche Unternehmen oder Fonds man investiert. Wer hier die falsche Auswahl trifft, kann auch viel Geld verlieren. Genau deshalb bewegen sich viele dieser Investments in einem sehr exklusiven Kreis aus erfahrenen Investoren.
Aktienkurse können täglich stark schwanken, weil sie von Nachrichten, Politik oder Marktstimmung beeinflusst werden. Bei Private Equity investierst du dagegen in Unternehmen, die nicht an der Börse gehandelt werden. Dadurch spielen kurzfristige Schlagzeilen kaum eine Rolle. Entscheidend ist vor allem das tatsächliche Wachstum des Unternehmens. Zudem steigst du meist früher in der Entwicklung eines Unternehmens ein und kannst dadurch von deutlich höheren Renditen profitieren.
Weil es bei Private Equity nicht nur um den Zugang, sondern vor allem um die richtige Auswahl geht. Mit über 30 Jahren Erfahrung im Kapitalmarkt wissen wir, worauf es bei Investments wirklich ankommt. Dabei arbeiten wir mit einem Netzwerk aus spezialisierten Fondsmanagern und Experten zusammen, zu denen Privatanleger normalerweise keinen Zugang haben. Gleichzeitig prüfen wir genau, welche Investments zu dir und deiner Situation passen.
Private Equity ist natürlich nicht komplett risikofrei. Entscheidend ist jedoch, in welche Unternehmen investiert wird und wie sorgfältig diese ausgewählt werden. Seriöse Private-Equity-Fonds-Manager prüfen Unternehmen sehr genau, analysieren Märkte und investieren vorwiegend in etablierte mittelständische Firmen mit funktionierenden Geschäftsmodellen. Zudem wird in der Regel über viele Unternehmen hinweg gestreut, wodurch Risiken zusätzlich reduziert werden. Genau deshalb arbeiten wir bei solchen Investments mit erfahrenen Fondsmanagern und Spezialisten zusammen, die diese Auswahl professionell übernehmen.
In der Regel wird das Kapital für mehrere Jahre eingeplant. Warum? Weil du in Unternehmensanteile investierst und der Gewinn durch das Wachstum des Unternehmens entsteht. Ein Unternehmen kann innerhalb weniger Monate kaum wachsen, über mehrere Jahre hingegen schon. Deshalb sind Private-Equity-Investments eher mittel- bis langfristig ausgelegt. Das Kapital wird über einen gewissen Zeitraum investiert und später Schritt für Schritt wieder ausgezahlt, sobald Beteiligungen bestmöglich verkauft werden. Also nicht schnellstmöglich, sondern zum optimalen Zeitpunkt.
Ja. Anleger erhalten regelmäßig Berichte darüber, wie sich die Investments entwickeln und in welche Unternehmen investiert wurde. So bekommst du einen guten Überblick darüber, wie dein Kapital eingesetzt wird und wie sich die Beteiligungen entwickeln. Gleichzeitig laufen viele Prozesse im Hintergrund vertraulich ab. Das ist in diesem Bereich üblich, weil es oft um große Investitionen und sensible Unternehmensinformationen geht.
Wenn man nur in ein einzelnes Unternehmen investiert, kann es natürlich passieren, dass ein Investment an Wert verliert oder im schlimmsten Fall ausfällt. Bei vielen Private-Equity-Strukturen wird jedoch über zahlreiche Unternehmen hinweg investiert. Durch diese breite Streuung fällt es kaum ins Gewicht, wenn ein einzelnes Unternehmen nicht wie erwartet wächst oder abgeschrieben werden muss. Entscheidend ist daher vor allem eine professionelle Auswahl und eine gute Diversifikation.
In Krisenzeiten beobachten Fondsmanager zunächst genau, wie sich Märkte und Unternehmen entwickeln. Anschließend entscheiden sie strategisch, ob Beteiligungen gehalten, verkauft oder neue Chancen genutzt werden. Gerade nach größeren Krisen entstehen oft besonders interessante Einstiegsmöglichkeiten, weil viele Unternehmen günstiger bewertet sind. Dadurch können Investoren später von einer stärkeren Entwicklung profitieren, wenn sich Märkte und Wirtschaft wieder stabilisieren.
